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Therapieadhärenz – Dranbleiben in langen Therapiephasen
Ich befinde mich mitten in einer langwierigen Therapie und merke jeden Tag: Disziplin allein genügt nicht. Routinen geben mir Halt. Ich nehme meine Medikamente zu festen Einnahmezeiten und plane Arzttermine. So bleibt die Behandlung ein selbstverständlicher Teil meines Alltags. Mit kleinen Ritualen – ein Tee, eine kurze Atemübung, Spaziergänge mit den Hunden und meinem Mann oder Wandern mit der Familie – verknüpfe ich die Therapie mit etwas Positivem.
Ich bekomme eine zielgerichtete Therapie plus Antihormontherapie und GnRH-Analoga. Ich vertraue der Therapie – tatsächlich schon vor Beginn, weil mir mein Ärzteteam Wirkmechanismus, Studienlage und Leitlinien verständlich erklärt hat, wir klare Therapieziele und Marker (z. B. Bildgebung/Tumormarker) vereinbart haben und es einen Plan gibt, falls Nebenwirkungen auftreten.
Ich beziehe meine Familie mit ein – denn nur dann kann sie mich auch unterstützen. Außerdem ist mir ein offener Austausch mit meinem Ärzteteam wichtig. So können wir über mögliche Hürden sprechen und gemeinsam tragfähige Lösungen finden.
Insgesamt ist mein Verständnis von Adhärenz nicht Perfektion, sondern: Dranbleiben – auch bei Rückschlägen. Jeder Schritt zählt und bringt mich meinem Ziel näher.
Eines der Mottos, die mich motivieren, dranzubleiben:
„Dein Körper kämpft für dich – gib ihm, was er braucht.“