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Freizeit geniessen trotz Brustkrebs

Brustkrebs und FreizeitDie Bewältigung einer ernsthaften Erkrankung wie Brustkrebs verlangt Mut und Elan, sowohl um sich selbst besser kennenzulernen als auch um Strategien zu entwickeln, die Behandlung möglichst gut durchzustehen. Sie werden Ihre Stärken ausloten, erkennen, was Ihnen Freude bereitet und was Sie an sich mögen.

Es gibt kein Patentrezept für den richtigen Umgang mit Brustkrebs. Für Sie mag es schwierig erscheinen herauszufinden, was Ihnen noch Spaß macht, in einer Zeit, in der die Diagnose Ihr Leben verändert hat. Doch können sich Dinge, die Freude bereiten, günstig auf Ihr Wohlbefinden ausüben und damit auch auf die Bewältigung möglicher Folgen Ihrer Behandlung.

Was macht mir Spaß?

Sicher können Sie vieles von dem, was Ihnen vor der Erkrankung Freude bereitet hat, auch nach der Diagnose weiter genießen: Freunde treffen, sich entspannen, einen Spaziergang unternehmen. Sie sollten möglichst versuchen, Ihre bisherigen Aktivitäten und Unternehmungen fortzuführen, ob Sie als Hobby gelesen haben, Sport getrieben haben oder gemeinsam ins Kino gegangen sind. Vielleicht müssen Sie aufgrund der Erkrankung Änderungen in Kauf nehmen, beispielsweise einen weniger anstrengenden Sport wählen und dennoch Ihren Spaß haben.

Zwingen Sie sich aber nicht dazu, Aktivität an den Tag zu legen: Niemand wird es Ihnen verübeln, wenn Sie mehr Zeit für sich benötigen als vor der Erkrankung.

Neue Horizonte

Manche Frauen mit Brustkrebs entdecken ganz neue Interessen und Seiten an sich – Dinge, an die sie vorher nie gedacht haben. Haben Sie z. B. schon einmal daran gedacht, einen Malkurs an der Volkshochschule zu belegen? Oder zu meditieren? Die Natur wandernd zu erleben? Sich in einem See treiben lassen? Solange Sie Ihr Limit kennen und im Zweifel mit Ihrem Arzt Rücksprache halten, sind Ihrer Fantasie hier fast keine Grenzen gesetzt.

Familie und Freunde gehören dazu

Selbstverständlich ist Ihr direktes Umfeld – Ihre Familie und Ihre Freunde – besonders eng mit Ihnen verbunden. Sie möchten Ihnen alle helfen und Sie können diese Hilfe annehmen. Achten Sie darauf, dass Sie sich mit Menschen umgeben, die Ihnen dann wirklich eine Hilfe sind. Denn manche Familienmitglieder und Freunde möchten Sie zwar unterstützen, sind aber so auf sich selbst bezogen, dass Sie eher eine Last als eine Hilfe darstellen.

Genießen Sie ansonsten die Zeit mir Ihrer Familie und Ihren Freunden auf gemeinsamen Unternehmungen und gemeinsamen Gesprächen. Schöpfen Sie Freude und Kraft.

 

Dr. med. Joachim Sauer

Quellen:

Canadian Cancer Society: http://www.cbcf.org/central/AboutBreastCancerMain/LivingWithBreastCancer/Pages/default.aspx abgerufen am 06.04.2017.

Foto: Jupiter Images
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