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Soziale und berufliche Rehabilitation

Berufliche Rehabilitation bei Brustkrebs Je nach beruflicher und familiärer Situation sowie Ihrer Kranken- und Rentenversicherung können Sie unterschiedliche Leistungen hinsichtlich Kostenübernahme, Abwicklung von Nachsorgeleistungen und sonstigen Hilfen erwarten. Erkundigen Sie sich bei Bedarf ausführlich bei den zuständigen Einrichtungen. Alle Kostenträger für Rehabilitation – Krankenkassen und Rentenversicherungen, Sozial-, Arbeits- und Versorgungsämter – haben Beratungsstellen eingerichtet. Zudem gibt es in den meisten Krankenhäusern einen Sozialdienst, wo Sie ebenfalls kompetenten Rat und praktische Hilfsangebote erhalten können.

Themen, die für Sie wichtig sein könnten:

  • Krankengeld und Übergangsgeld
  • Häusliche Krankenpflege
  • Haushaltshilfen (gerade bei Frauen mit Kindern ein Thema)
  • Mütter- und Mutter-Kind-Kuren
  • Arznei-, Heil- und Hilfsmittel (z. B. auch Brustprothesen)
  • Befreiung der finanziellen Selbstbeteiligung
  • Fahrtkosten (z. B. zur Reha)
  • Schwerbehindertenausweis
  • Wiedereingliederung ins Erwerbsleben
  • Rente
  • Soziale Hilfen

Der berufliche Wiedereinstieg – Stabilisierung von Selbstwertgefühl und Sinngebung im Alltag
Gerade die gelungene berufliche Rehabilitation stellt für viele Frauen ein ganz wichtiger Schritt bei der Bewältigung ihrer Krebserkrankung dar. Abgesehen von der Sicherung des Unterhalts verleiht die Rückkehr in den Beruf den Frauen oftmals ein besseres Selbstwertgefühl und eine Erfüllung im Alltag.

Auch das Reden über Ihre Erkrankung kann helfen, Kolleginnen und Kollegen die Scheu gegenüber Ihnen zu nehmen. Gleichzeitig können Sie damit auch eine Grenze Ihrer eigenen Belastbarkeit ziehen.

Weitere Informationen zum Wiedereinstieg in den Beruf

 

Dr. Heidemarie Seitz

Quellen:

Kaufmann M, Loibl S und Solbach C. Brustkrebs. 2010, Verlag: Hirzel, Stuttgart; 3. Auflage.

Foto: George Doyle/Getty Images

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