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Kontrolluntersuchungen während der Behandlung

Kontrolluntersuchungen bei BrustkrebsDamit für Patientinnen die individuelle Brustkrebstherapie erfolgreich verlaufen kann und auftretenden Nebenwirkungen rechtzeitig entgegengesteuert werden kann, kontrolliert die Ärztin/der Arzt den Verlauf der Behandlung. Hierzu verhelfen ihr/ihm z. B. regelmäßige Blutuntersuchungen und die Geschichte des bisherigen Therapieverlaufs inklusive Nebenwirkungen. Die Ergebnisse aller Betrachtungen können auch zu einer Behandlungsänderung innerhalb einer laufenden Therapie führen.

Häufige Nebenwirkung bei Krebs: Erschöpfung (Fatigue)

Fatigue gilt als besondere Form der Erschöpfung bei Krebs. Sie kann aber auch von der jeweiligen Therapie herrühren. Beispielsweise kann es im Zuge einer Chemo- oder Strahlentherapie zu einer Verminderung der roten Blutkörperchen (Anämie) kommen, bei der eine Mangelversorgung des Körpers mit Sauerstoff besteht, die in diesem Fall die chronische Erschöpfung auslöst. Mit verschiedenen, individuell festzulegenden Maßnahmen lässt sich das Problem jedoch meist in den Griff bekommen.

Die Ärztin/der Arzt kann helfen

Liegt eine Veränderung im Blutbild (Anämie) zugrunde, können blutbildungsfördernde Medikamente (Erythropoetin-Präparate) Erleichterung verschaffen. Hier spricht man von einem sogenannten kurativen bzw. heilenden Therapieansatz. Zudem kann die Ärztin/der Arzt mit einer ursächlichen (kausalen) Therapie vorgehen, indem er die eigentliche Krebstherapie in Art und Dosis verändert. Daneben gibt es Medikamente, mit denen sich die Symptome der Fatigue, etwa Müdigkeit, Antriebsschwäche oder Schmerzen, wirksam vermindern lassen. Auch eine Gesprächstherapie kommt in Betracht. Wichtig ist, dass die Ärztin/der Arzt die genaue Ursache der Fatigue im individuellen Fall feststellt, die im Einzelfall auch außerhalb der Krebserkrankung und -therapie liegen kann.

Das können Sie selbst tun

Vorsichtiges körperliches Training hat nachweislich einen positiven Einfluss auf die Krebstherapie und die Fatigue. Ideal sind moderate Ausdauersportarten wie Gehen, Joggen, Radfahren oder Schwimmen, aber auch schnelleres Spazierengehen drei- bis viermal in der Woche.

Auch Ablenkung und Entspannungsmethoden, regelmäßige Schlaf- und Ruhephasen sowie eine gesunde ausgewogene Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr helfen, die Fatigue zu minimieren.

Weitere Tipps finden Sie hier

 

Dr. Heidemarie Seitz

Quellen:

www.krebsinformationsdienst.de
www.pharmazeutische-zeitung.de
www.im-focus-onkologie.de
abgerufen am 17.05.2013.

Foto: © Novartis Pharma GmbH, Bilddatenbank Novartis
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