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Brustkrebs bewältigen – ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt es nicht

Brustkrebs bewältigenSie können sich sicher noch sehr genau daran erinnern, als Ihnen die Diagnose Brustkrebs eröffnet wurde. Ein solches Lebensereignis vergisst kaum jemand. Im ersten Moment waren Sie vielleicht verzweifelt, niedergeschlagen, ein Schlag für Körper und Geist.

Aber Sie haben die Chance, einen Weg zu finden, wie Sie Ihre Krankheit, die Diagnose und die Behandlung bewältigen können – und sollten diese Chance ergreifen. Dies betrifft nicht nur die für die meisten Patientinnen glücklicherweise erste und einzige Brustkrebserkrankung, sondern auch für Frauen, die einen Rückfall oder ein Fortschreiten der Erkrankung erleben. Auch in diesem Fall haben Sie die Chance, noch längere Zeit aktiv und zufrieden im Kreise Ihrer Familie, Ihren Angehörigen und Ihren Freunden leben sowie in Ihrem Beruf arbeiten zu können.

Umgang mit Krebs: Den eigenen Weg finden – Fragen klären

Frauen gehen ganz unterschiedlich mit der Diagnose Brustkrebs um. Manche nehmen das eigene Leben entschlossen in die Hand, sammeln Informationen und halten nach Unterstützung Ausschau. Bei anderen Frauen wiederum tut sich zunächst ein großes Loch auf. Erst nach einiger Zeit sind sie in der Lage, einen Ausweg zu finden und ihre Situation aktiv zu bewältigen.

Eine "richtige" oder "falsche" Art, die Krankheit zu bewältigen, gibt es nicht. Jede Frau muss nach der Diagnose ihren Weg finden – und das ohne sich selbst unter Druck zu setzen oder setzen zu lassen. Vielmehr sollte sie in Ruhe alle auftauchenden Fragen klären: Welche Behandlungen gibt es? Was sind die Nebenwirkungen? Wie sehen die Möglichkeiten eines Brustaufbaus aus? Welche Auswirkungen hat die Erkrankung auf meinen Beruf, auf Freundschaften, auf meine Familie? Schließlich: Bin ich in guten Händen?

Hier finden Sie weitere Ansätze, wie Sie mit Ihrem Brustkrebs umgehen können

Gemeinsam stark: Selbsthilfe bei Brustkrebs

Was für Ihren Alltag ohne Brustkrebs galt, findet sich mit der Erkrankung erst recht wieder: Kraft aus der Partnerschaft und dem Familienzusammenhalt schöpfen, Energie aus gemeinsamen Lebens- und Freizeitinteressen tanken oder in einer Religionsgemeinschaft Halt finden. Natürlich bedeutet die Diagnose Brustkrebs einen gravierenden Einschnitt in Ihrem Leben. Aber: Sich mit der Diagnose Brustkrebs nicht allein zu fühlen, zu wissen, dass andere dieses Schicksal teilen und die damit verbundenen Herausforderungen meistern, kann für die Betroffenen eine große Hilfe sein.

Die Angebote zur Selbsthilfe sind vielfältig. Eine ganze Reihe an Organisationen bieten ihre Unterstützung an.

Erfahren Sie mehr zum Thema Selbsthilfe bei Brustkrebs

Über Krebs sprechen

Ein wichtiger Aspekt bei einer Krebserkrankung: Wie sage ich es meinen Angehörigen, meinen Freunden, meinem Chef? Ein klärendes Gespräch mit Ihrer Familie kann sehr entlastend wirken. Sie sind plötzlich nicht mehr allein in und mit Ihrer Situation und erfahren Mitgefühl und Unterstützung. In Hinblick auf die Unterrichtung der Arbeitskollegen gibt es keine allgemeingültige Antwort. In jedem Fall sollten Sie selbst entscheiden, ob, wann und mit wem Sie über Ihre Diagnose sprechen möchten. Ihr Arbeitgeber hat in der Regel keinen Anspruch darauf, über die Erkrankung Bescheid zu wissen.

Weitere Gedanken zur Frage, wie Sie über Krebs sprechen können, finden Sie hier

Partnerschaft und Krebs

Brustkrebs stellt eine Partnerschaft auf den Prüfstand. Zärtlichkeit und Sexualität sind bei einer Krebserkrankung besonders sensible Themen. Auch hier hilft in erster Linie der Dialog, selbst wenn es schwer fällt. Und es gibt Mittel und Wege gegen den Lustverlust anzugehen. Hat die Patientin Ihre Brust verloren, kann der Partner z. B. beim Wechseln des Verbandes helfen oder der Frau den Arm massieren. Das sexuelle Erleben wird nach einer Operation sicher anders aussehen als vor der Erkrankung. Aber muss es deswegen schlechter sein?

Mehr zum Leben mit dem Partner bei Brustkrebs

 

Dr. med. Joachim Sauer
Foto: © Novartis Pharma GmbH, Bilddatenbank Novartis

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